Samstag, 6. August 2005

Verkehrszeichen für Fortgeschrittene I

Jüngst wurde ich inmitten eines stopschildbedingten Bremsvorganges irritiert, als ich der an dem mich aufhaltenden Verkehrszeichen befestigten Zusatztafel gewahr wurde. Ich überlegte, ob diese Kombination in dieser Weise überhaupt möglich und sinnvoll ist und kam zu einem Ergebnis.

Was meinen Sie? Richtig oder falsch? Aber bitte mit Begründung. Der Gewinner erhält das Copyright an diesem wunderschönen Foto.

P.S. Diese Fragestellung richtet sich speziell an Führerscheinneulinge und Pensionisten, die ihren Schein noch damals unterm Kaiser gemacht haben.
Perdi - 6. August, 09:02

Ist doch eindeutig:

Da Sie Vorfahrt haben, DÜRFEN Sie stoppen, alle übrigen MÜSSEN fahren!
Danke, für die Bevorzugung der Pensionisten! Meinten Sie mit "Kaiser"
Beckenbauer?

derbaron - 6. August, 09:05

1. Na, aber was ist mit der Anzeige des Vorrangstraßenverlaufes? Widerspricht die nicht dem Stop-Schild?
2. Unsern Kaiser Franz Josef II natürlich!
HumanaryStew - 6. August, 09:23

komisch

so eine seltsame rote tafel hab ich noch nie bewusst wahrgenommen. ich tippe, dass allein schon dieses ding eine erfindung ist, um die armen verkehrsteilnehmer zu verwirren...

derbaron - 6. August, 14:23

Ihnen gehört der Führerschein entzogen!
HumanaryStew - 7. August, 10:33

MIR?
derbaron - 7. August, 10:34

Ist sonst noch jemand hier?
Perdi - 6. August, 09:37

Werter Herr Baron!

In Österreich widerspricht sich ALLES (als geübter Inländer, sollten Sie solche Anordnungen, w.o., gar nicht verwundern)!!

Wenn Kaiser Franz Josef II, noch vor 10 Jahren regiert hat, habe ich meinen Führerschein unter seiner Herrschaft gemacht!

derbaron - 6. August, 14:23

10 Jahre? War das nicht der Sinowatz?
Perdi - 6. August, 16:35

Soweit mir bekannt ist...

hat der Bürger Sinowatz nie Krone und Zepter getragen, sondern immer nur die rote Nelke!!!

Nochmals zum Verkehrszeichen:
Man sollte vielleicht umdenken und dieses Stop(p)-Zeichen, nicht auf die Autofahrer beziehen. Es befiehlt vielleicht dem Donaukanal, bei Hochwasser, hier anzuhalten und der Donau den Vorrang zu lassen!
(Sieht übrigens, nach 7. Bezirk aus!)

derbaron - 6. August, 19:22

Der 3 Bezirk wird sich freuen, mit dem schöneren 7. verwechselt zu werden. Und die Flußanalogie ist tatsächlich der Ansatz zur Lösung meiner Frage. Einen Versuch haben Sie noch. :-)
Perdi - 6. August, 20:00

Ich hab's mir.....

doch FAST gedacht ( hab' im 3. gearbeitet)!!!

Nun, ich meine, zur Defination fiele mir noch etliches ein, das ich aber hier in anbetracht des frühen Abend's nicht erörtern möchte!
(Mein Gott, bin ich heute wieder pathetisch!!)

Es könnte sich aber auch um einen Syphon handeln! (so ein Blödsinn!!
;-)) )

sokrates2005 - 7. August, 00:05

Sie sollten eines wissen, Herr Baron ...

auch die Republik ist, trotz der verblichenen Monarchie seligen Angedenkens, ein Untertanenstaat. Ich weihe sie nun in das eigentliche Geheimnis dieses Staates ein: Er existitiert in seiner Essenz deswegen, weil es eine stille Übereinkunft zwischen den Ober- und Untertanen gibt, die unbewußt (und wahrscheinlich genetisch vererbt), eingehalten und praktiziert wird. Diese eventuell schon genetisch manifestierte Übereinkunft geht davon aus, dass in Österreich grundsätzlich alles verboten ist, explizit erwähnt wird nur, was erlaubt ist. Dies ist auch durchaus flexibel zu handhaben in dem Sinne, dass zusätzliche, durch den Untertanen gewünschte, nicht strafbare Handlungen, per Antrag (als wünschenswerterweise nicht strafbar), der Obrigkeit zur huldvollen Prüfung und in absehbarer Zeit als eventuell positiv zu erledigen hoffnungsvoll vorgelegt werden dürfen. Dieser durchaus amikale Umgang der Obrigkeit mit seinen Untertanen verführte mit der Zeit die ÖsterreicherInnen dazu, anzunehmen, sie lebten in einem Lande, in dem es eigentlich gestattet sei, alles zu tun, bis auf das, was verboten ist. Mitnichten! Das uns vererbte ÖsterreicherInnentum wirft uns immer wieder auf den Boden der Realität zurück, unglücklicherweise sind wir uns dieser Tatsache jedoch nicht bewußt, denn es behütet uns zwar vor schlimmeren Verfehlungen, die durch die oben erwähnte irrige Annahme des Alles-erlaubt-Seienden entstehen könnten, andererseits bewahrt es uns allerdings nicht vor Nöten wie den Ihrigen, Herr Baron. Abhilfe schafft hier nur der feste Glaube an die Richtigkeit der tieferen Weisheit des österreichischen Wesens, die darin besteht, dass er/sie (der/die UntertanIn) das sorgliche Walten der Obrigkeit zwar stetig in Zweifel zieht, nie jedoch grundsätzlich in Frage stellt. Welcher Schluss ergibt sich nun für den zagenden, aber doch treuen Untertanen am Ende dieser Betrachtung eingedenk des abgebildeten Verkehrsschilds? Dass wir die einzigsten und deshalb auch glücklichsten BewohnerInnen dieses Planeten sind, weil unsere klugen Behörden uns nichts verbieten, aber so vieles erlauben.

derbaron - 7. August, 10:32

Habt Dank für Eure erhellenden und sicher korrekten Ausführungen. Ich weiß allerdings immer noch nicht, ob dieses Verkehrzeichen in dieser Form richtig oder falsch ist, unabhängig davon, ob es mir nun erlaubt ist, davor stehenzubleiben oder nicht.
sokrates2005 - 7. August, 15:27

Genau diese ...

prosaische Herangehensweise, lieber Herr Baron, bringt sie in die von ihnen geschilderten Schwierigkeiten. ;-)
Muh-Tiger - 7. August, 00:09

Wenn man grade aus fahren möchte, ist es prinzipiell schon sinnvoll zu stoppen. Denn die von rechts kommenden Fahrzeuge haben quasi doppelte Vorfahrt (1x Hauptverkehrsstraße, 1x Rechts-Vor-Links). Die Gradeausfahrer haben nur einfache Vorfahrt (1x Hauptverkehrsstraße).
Da wir in Zeiten der gerechten Verteilung leben (Wa(h)lkampf überall) und die KfZ-Werkstätten wohl unter Auftragsarmut leiden, muss da was getan werden.
Die von rechts kommenden, die mit der doppelten Vorfahrt, bekommen alle einen Stern auf die Motorhaube und somit gleich dreifache Vorfahrt (1x Hauptverkehrsstraße, 1x Rechts-Vor-Links, 1x eingebaute Vorfahrt durch Stern-Auf-Motorhaube). Die Gradeausfahrer werden durch das Stop-Schild selbst noch in ihrer einfachen Vorfahrt (1x Hauptverkehrsstraße) beschnitten indem man sie durch das Stop-Schild zum Halten zwingt. Außerdem verwirrt man sie recht erfolgreich.

Ergebnis: Verwirrte Stop-Schildnutzer werden rechtsseitig von Dreifachvorfahrtinhabern gerammt. Und so brummt es schon wieder in den Kassen der KfZ-Werkstätten.

Passt doch.

derbaron - 7. August, 10:32

Ich seh schon. Diese Kreuzung werde ich fürderhin eher meiden.
thisandthat - 7. August, 14:18

also, dass ist so (*räusper*): sie dürfen natürlich fahren, ohne stehenzubleiben. wenn sie dabei keinen unfall verursachen, ist das schön und gut, und selbst, wenn ihnen ein polizist dabei zusieht, darf dieser sie nicht wegen missachtung der stopptafel bestrafen.
wenn sie aber ohne stehenzubleiben weiterfahren und dabei einen unfall verursachen, werden sie für schuldig befunden, weil sie das stoppschild missachtet haben.

derbaron - 7. August, 18:34

Das klingt irgendwie unpraktisch.
thisandthat - 7. August, 18:40

verkehrsschilder sind nie praktisch.
...was ist denn ihre interpretation?
derbaron - 7. August, 18:42

Ich hab die Lösung ja inzwischen schon. Aber wenn ich sie jetzt schon verrate, strengt sich ja keine(r) mehr an.
thisandthat - 7. August, 18:48

naja, bin gespannt ;-) wo steht denn dieses schild?
derbaron - 7. August, 18:51

Im 3. Bezirk in der Jacquingasse, weil da jetzt eine Umleitung ist.
barbitos - 7. August, 18:48

ich meine, dass man nur zum geradeausfahren stop(p)en muss, beim rechtsabbiegen befindet man sich ja auch auf der vorrangstraße, und ausserdem, gibt es ja keinen linken in diesem fall. und der gegenüber hat ohnehin mit sicherheit eine ganz normale stop(p)tafel, oder?
naja, egal, eigentlich ist diese kombi totaler schwachsinn. mich würde interessieren wie die beiden anderen (rechts davon und gegenüber) beschildert sind. natürlich bleib ich bei einem stop(p)schild trotzdem mal (zögerlich) stehen.
zusammenfassend hieße es so: dass man stoppen muss, wenn einer von rechts kommt und man selbst geradeaus fahren möchte.

derbaron - 7. August, 18:53

Der Rechtskommende hat keine Beschilderung und der gegenüberliegende hat auch eine Stoptafel, aber mit einer entsprechend umgedrehten Vorrangstraßen-Behinweisung.
d.us - 7. August, 18:50

du bist ein freak. lautet die antwort.

derbaron - 7. August, 18:52

Siehst du? Eine Gemeinsamkeit! Wenn man virtuelle Freunde werden will braucht man Gemeinsamkeiten.
d.us - 7. August, 18:54

ja oke.

kannst DU pudding?
derbaron - 7. August, 18:59

Ja klar. Pudding geht ganz babyleicht. Ohne Klumpen.
d.us - 7. August, 19:02

babyleicht ts

ich schlag mal vor du kochst einen und dann will ich ein bild in meinem duslog sehn!!!

babyleicht. ha
derbaron - 7. August, 19:05

Mache ich morgen Abend. Jetzt mag ich grad nicht. Du wirst vielleicht Augen machen!
d.us - 7. August, 19:06

na lass dir zeit,
und kauf genug milch.
für mehrere versuche, womöglich??
derbaron - 7. August, 19:09

Pah! Ich brauche keine Versuche. Bei mir ist noch nie ein Pudding mißlungen. Was machst du falsch?
d.us - 7. August, 19:11

das verrate ich dir ein andermal!
sokrates2005 - 7. August, 20:03

Beim Pudding ...

ist es wichtig, den richtigen zu kaufen, also den FLANA. Alle anderen werden IMMER klumpig und schmecken scheisse ...
Perdi - 7. August, 20:18

Das lob' ich mir.....

bei einer Stoptafel anfangen und beim Pudding enden!! ;-)

derbaron - 7. August, 20:24

ich werde demnächst ein Off-Topic-Verbot aussprechen. :-)
HumanaryStew - 7. August, 20:26

du kannst sicher keinen guglhupf!

derbaron - 7. August, 20:32

Ich kann ihn zumindest richtig aufschneiden!
gulogulo - 8. August, 07:48

ist doch ganz einfach. das schild bedeutet "stehenbleiben, und sich das untere schild genau ansehen".

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eigentlich würde mein Kommentar reichen ...
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